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Thema des Morgens: Ausgleichsflächen der A3 Baustelle kommen nach Schierling

pixabay

Für Autofahrer, die die A3 Richtung Regensburg fahren oder auch im Bereich der Autobahn unterwegs sind, hat sich das Landschaftsbild in den letzten Monaten extrem verändert. Zum Teil ist es sogar gruselig, denn über 1000 Bäume wurde entlang der A3 zwischen dem Kreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof gefällt. Die Autobahn wird hier auf einer Länge von 15 Kilometern von zwei auf künftig drei Spuren ausgebaut. Ein Ausgleich für die Flächen muss  natürlich stattfinden, allerdings entstehen die nicht in der Nähe der A3 oder bei Regensburg, sondern fast 35 Kilometer entfernt, in Schierling (Landkreis Regensburg).

 

Raimund Schoberer vom Bund Naturschutz Regensburg erklärt warum:

"Ja, also rein rechtlich gesehen ist das zulässig. Also das muss man ganz klar feststellen. Das Naturschutzrecht lässt es zu, dass man im gleichen Landschaftsraum den ausgleichenden Ersatz macht. Wir haben natürlich eine Boomregion im Regensburger Stadtbereich und da haben wir in den letzten Jahren einen immensen Verlust an Grünbereichen und das ist natürlich eine Sache wo man sagt, das ist ein Zielkonflikt. Immer dichter bebauen, immer mehr Verkehr bedeutet auch auf der anderen Seite immer weniger Grünflächen, immer weniger frische Luft."

Warum gerade Schierling?

"Also: Vorhabensträger ist die Autobahn Direktion und die machen natürlich das was am einfachsten ist, dass ich dort hingehe wo ich schon eine Grundlage habe und mit dem Ausbau der B15 neu wurden ja schon viele andere Ausgleichsflächen geschaffen und dann hat man das wahrscheinlich als Anknüpfungspunkt gesehen, weil die Flächen da auch leichter verfügbar sind, und das dann dort alles gemacht."

Für die Regensburger aber eher schlecht?

"Wenn er nicht nach Schierling fährt zur Naherholung, dann nicht.  Für die Stadtbürger von Regensburg ist eigentlich jeder Verlust von grün, in einer sich verdichtenden Stadt, ein herber Verlust."

 

Bild: Bund Naturschutz Regensburg  //Ausgleich und Ersatzflächen (rot Umrandet = B15neu , blau = A3-Ausbau)

 

Nachdem für den Ausbau der A3 zwischen Regensburg und der Rosenhof über 1000 Bäume weichen mussten, gibt es dafür Ausgleichsflächen. Allerdings sehr weit weg.  Der Bund Naturschutz Regensburg sieht das als großen Verlust für die Welterbestadt! Das Mammutprojekt dauert noch bis 2019.

Meldung vom 09.01.2019 13:19 Uhr

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