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charivari Frühstücksradio – so soll das Wirtshaussterben auf dem Land gestoppt werden

Was gehört zu einem gescheiten Dorf dazu? Kirche, Rathaus, Bushaltestelle und mit Sicherheit auch ein gutes Wirtshaus. Das Problem ist leider nur, dass auf dem Land ein Wirtshaus nach dem anderen zu macht. Laut dem Statistischen Bundesamt hat Bayern zwischen 2006 und 2015 fast ein viertel seiner Gastwirtschaften verloren.

Warum machen so viele Wirthäuser zu?

Da gibt es mehrere Gründe. Einer ist, dass es sich oft nicht mehr rentiert. Für diesen Gastwirt aus dem Landkreis Schwandorf, der namentlich nicht genannt werden will, trifft das zu:
„Erstens hab ich keinen Nachfolger, weil die sehen, dass das nichts ist, sonst hätten wir reininvestiert. Ich mache das jetzt schon 30 Jahre. Aber wenn man arbeitet und man hat nichts davon, macht das keine Freude.“

Ein weiteres Problem ist, dass mittlerweile viele Vereine ein eigenes Vereinsheim haben. Es mittlerweile finden auch so viele Sommerfeste statt:
„Im Sommer sind in der Woche mindestens drei, vier Feste im Umkreis und die Leute gehen dem Wirt ab.“

Außerdem bekommt man in der Gastronomie sehr schlecht Personal. Und daran hat schon so mancher Gastwirt kapitulieren müssen:
„Schuld ist, dass man keine Leute findet. Viele meiner Kollegen haben auch niemanden gefunden. Einer hat auch schon die Wirtschaft zugesperrt. Zum Glück kann er sich mit seiner Metzgerei noch über Wasser halten.“

Was wird gegen das Wirtshaussterben unternommen?

Der Hotel- und Gaststättenverband und der Freistaat Bayen haben die Initiative „Zukunft für das Bayerische Gaststättengewerbe“ ins Leben gerufen. Auftakt für das Bayerische Projekt war in Arnschwang im Landkreis Cham vor nicht ganz einem halben Jahr. Jetzt zieht der Chamer CSU-Landtagsabgeordnete Gerhard Hopp eine überaus positive Bilanz:
„Es haben sich bayernweit schon 350 Betriebe beteiligt, in der Oberpfalz sogar überdurchschnittlich viele, also über 50 Betriebe. Das heißt, wir sehen, es ist ein Bedarf da an Beratung.“

Diese Beratungsgespräche, die übrigens kostenlos für die Gastwirte sind, sind ein erster Schritt, wie man einen Betrieb neu aufstellen kann. Der Hotel- und Gaststättenverband führt die Beratungen und da geht es auch darum, wie kann ich meinen Umsatz erweitern, ein zweites Standbein aufbauen, eine Paketannahmestelle einrichten oder den örtlichen Kindergarten oder die Schule mit Essen versorgen.

Der Freistaat lässt sich dieses Projekt über eine halbe Million Euro kosten.

 

 

Meldung vom 02.11.2018 10:54 Uhr

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