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Onlineshopping schadet Einzelhandel mehr denn je

Normalerweise ist das Weihnachtsgeschäft für die Ladenbesitzer in unserer Region der große Lichtblick des Jahres! Aber heuer haben viele ein ganz mulmiges Gefühl, wenn Sie an die Vorweihnachtszeit denken. Denn unser aller Kaufverhalten hat sich total verändert!

Das Christkind kommt heuer verstärkt übers Internet. Der Grund dafür ist natürlich Corona. Jetzt muss man dazu sagen, dass die Menschen auch in den letzten Jahren immer öfter Ihre Geschenke online gekauft haben. Aber heuer wurde durch die Pandemie noch mal alles beschleunigt, hat uns Bernd Ohlmann vom Bayerischen Einzelhandelsverband erzählt.

In Niederbayern werden die Menschen wohl für rund 210 Mio. Euro Weihnachgeschenke online Shoppen – das sind 19% mehr als im Vorjahr. Die Oberpfälzer werden wohl fast genauso viel, rund 200 Millionen Euro, im Internet für Geschenke ausgeben. Auch das ist ein absoluter Rekordwert. Dazu kommt, dass viele Menschen nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen wie normalerweise. Und darunter leiden viele Geschäfte in der Region, sagt Ohlmann:

„Gerade die Branchen Textilhandel, Uhren, Schmuck, Parfum, Schuhe leiden ganz extrem unter der Kaufunlust der Verbraucher. Das Geld ist da in der Region, nur die Sparquote steigt ohne Ende und viele halten Ihr Geld lieber zusammen.“

 So ganz aufgegeben haben die Ladenbesitzer aber noch nicht!

Viele Geschäfte bieten nämlich ihre Waren jetzt auch online an. Also schauen Sie bitte, bevor Sie zum Beispiel eine Uhr bei Amazon kaufen, ob es die nicht vielleicht auch in einem Uhrenladen hier in der Region zu kaufen gibt. Damit tun Sie schon was Gutes. Oder Sie springen doch über ihren Schatten, setzen eben die olle Maske auf und kaufen im Geschäft vor Ort. All das hilft viel, sagt Ohlmann vom Bayerischen Einzelhandelsverband:

„Viele Händler in der Region hoffen durch ein einigermaßen passables Weihnachtsgeschäft auf einen halbwegs versöhnlichen Jahresausgang und dass manch einer doch noch mit einem blauen Auge davonkommt. Bis jetzt ist die große Pleitewelle zum Glück ausgeblieben und in sofern hoffen wir, dass auch die, über denen jetzt der Pleitegeier kreist, die Kurve doch noch bekommen, obwohl so viele schon finanziell total ausgehungert sind!“

Also – wenn es geht – kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke in den Läden hier in unserer Region, auch wenn die Maske nervt. Und wenn das nicht geht, dann schauen Sie doch mal, ob Ihr Lieblingsladen nicht inzwischen auch einen eigenen online-Shop hat. Da rüsten gerade viele Händler gezwungenermaßen nach!

Meldung vom 19.11.2020 14:36 Uhr

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